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KI handhaben und regeln

Hier geht es um Rahmenbedingungen für den KI-Einsatz in Schule und Alltag: Datenschutz, Urheberrecht, Transparenz, Fairness und Prüfungsregeln. Beispiele und Vorlagen helfen, schulische Leitlinien zu entwickeln.

Die Fachstelle Bildung und ICT stellt auf dem ICT-Coach.ch einen möglichen praxiserprobten Weg zur Verfügung, wie Schulen den Einsatz von KI strukturiert und reflektiert gestalten können. Weitere Informationen sind unter diesem Link abrufbar.

Grundsätzliche Überlegungen zum Einsatz von KI im Unterricht finden sich in den Leitlinien zum Lernen und Denken mit KI.

Viel diskutierte Fragen

Kann man GenKI als Verfasserin von Texten erkennen –  oder nicht?

  • GenKI-Chatbots sind in der Lage, Texte zu generieren, die von menschlichen Verfasserinnen und Verfassern kaum zu unterscheiden sind. Eine computerbasierte Überprüfung, ob ein Text ganz von GenKI geschrieben wurde, ist nicht mit absoluter Sicherheit möglich – das wäre aber nötig, um abgegebene Texte zurückzuweisen. Deshalb muss dieser Anspruch verworfen werden.
  • Eine transparente Kommunikation zwischen Lehrperson und Lernenden zum KI-Einsatz und ein Arbeiten auf Vertrauensbasis kann dem Problem entgegenwirken. Bei der mündlichen Präsentation und Argumentation bzw. im (Prüfungs-)Gespräch wird dann klar, wie stark Schüler:innen/Lernende sich tatsächlich mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

Wie kann man bei Schularbeiten Eigenleistung und KI-Beiträge auseinanderhalten?

Damit in Schularbeiten transparent erkennbar ist, was Eigenleistung ist, braucht es Regeln zur Kennzeichnung der GenKI-Anteile in einer Arbeit resp. wie GenKI die Arbeit beeinflusst hat.
Nachfolgend ein Auszug mit Empfehlungen aus den Handreichungen und Leitfäden des DLH:
Im Sinne der Eigenleistung bzw. wissenschaftlichen Integrität muss die Verwendung von KI transparent gemacht werden. Es muss für Dritte erkennbar sein, welche Teile einer Arbeit in welchem Ausmass von einer KI generiert oder beeinflusst wurden.

Hinweis:
Wenn die vereinbarten Regelungen nicht eingehalten werden, stellt dies einen Täuschungsversuch dar.

Proaktive Kommunikation
Empfohlen wird eine proaktive Kommunikation zwischen Lehrperson und Schüler:innen/Lernenden. D.h. beide Seiten melden sich, wenn Unklarheiten bestehen. Nur wenn die Spielregeln klar und transparent sind, wird das Vertrauensverhältnis zwischen beiden Seiten nicht durch unklare GenKI-Nutzung belastet. 

Nachfolgend sind Beispiele aufgeführt, wie GenKI-Tools als Hilfsmittel ausgewiesen, bzw. angegeben werden könnten: (Quelle: M. Flick, AI Policy):

  • Erstellung eines aussagekräftigen Titels für die Arbeit
  • Ausformulierung von Stichpunkten
  • Ideengenerierung für Lösungsansätze
  • Ausgabe von Formulierungsalternativen

Wieviel KI soll drin sein?

AIAS (Artificial Intelligence Assessment Scale) ist ein praxisorientiertes, fünfstufiges Rahmenmodell zur Integration von generativer KI (GenAI) in Bildungs‑ und Prüfungsaufgaben. Es wurde entwickelt, um Lehrpersonen und Lernenden klar aufzuzeigen, wann und wie KI im Assessment erlaubt ist, und dabei Transparenz, ethische Nutzung und akademische Validität zu fördern.

Das Ziel ist ein flexibler, ethisch fundierter Umgang mit GenAI, der Lernziele unterstützt, akademische Integrität wahrt und einen offeneren Dialog zwischen Lehrenden und Lernenden ermöglicht.

 

Für weitere Fragen rufen Sie die KI Ihrer Präferenz auf, z.B.:

Legen Sie in den Einstellungen fest, dass Chats mit Unterrichtsmaterialien NICHT zum Training verwendet werden.